Hier ist ein Glossar.
Ein Glossar ist eine Liste mit Wörtern.
Die Wörter sind aus der Unterstützten Kommunikation.
Die Wörter sind manchmal schwer zu verstehen.
Das Glossar soll helfen.
Die Anwärterschaft ist die Ausbildungszeit.
Jemand möchte Unterstütz Kommunizierende Referent:in werden.
Zuerst muss man eine Ausbildung machen.
Das nennt sich Anwärterschaft.
Manche sagen auch:
Menschen mit Behinderung haben das Recht auf Hilfe.
Sie sollen Hilfe bekommen.
Dann können sie mitmachen.
Und sie können selbst wählen.
Und sie können aktiv sein.
Das Fach-Wort ist: Assistenz.
Eine Assistenz ist eine Hilfe.
Es ist ein Mensch.
Die Assistenz kann bei Sachen helfen.
Zum Beispiel:
Manche Menschen haben eine Behinderung.
Das heißt:
Sie können nicht alles machen.
Sie können nicht überall mitmachen.
Sie wollen aber mitmachen.
Die Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit sagt:
Eine Behinderung kommt nicht nur von einer körperlichen oder geistigen Einschränkung.
Eine Behinderung kommt auch von Problemen in der Umwelt.
Oder es gibt zu wenig Hilfe.
Teilhabe heißt:
Jeder Mensch soll überall mitmachen können.
Zum Beispiel:
Dafür muss es weniger Barrieren geben.
Und es muss Hilfsmittel und Unterstützung geben.
Ein Rollstuhlfahrer kann nicht in ein Haus.
Es gibt nur eine Treppe.
Die Treppe ist das Problem.
Der Rollstuhl ist nicht das Problem.
Eine Rampe oder ein Aufzug würden ihm helfen.
Ein 3-Minuten-Bericht ist ein kurzer Text.
Der Text wird von Unterstützt Kommunizierenden-Refs vorgetragen.
Der Text wird auf dem Treffen der Unterstützt Kommunizierenden-Refs vorgetragen.
Der Text ist eine Zusammenfassung von einem Thema.
Zum Beispiel:
Ein 3-Minuten-Bericht ist ein kurzer Text.
Der Bericht soll für die Zuhörer verständlich sein.
Und der Bericht soll interessant sein.
Der Text ist über ein Thema.
Der Text ist gut geordnet.
Und der Text ist einfach.
Die Menschen sollen den Text gut verstehen können.
Ein E-Mail-Verteiler ist eine Liste.
Auf der Liste stehen E-Mail-Adressen.
Du kannst eine E-Mail an den Verteiler schicken.
Dann bekommen alle Menschen auf der Liste die E-Mail.
So können wir viele Menschen gleichzeitig informieren.
Achtung:
Fach-Referenten und Fach-Referentinnen sind ausgebildete Fachkräfte.
Manche sagen auch:
Fach-Refs.
Sie haben eine Ausbildung bei der Gesellschaft für Unterstützte Kommunikation gemacht.
Manche sagen auch: Anwärterschaft.
Sie halten Vorträge. Sie bieten an:
Das machen sie oft mit Unterstützt Kommunizierenden Referent:innen.
Es ist ein Verein.
Der Verein setzt sich ein für Menschen mit Behinderung.
Die Menschen mit Behinderung nutzen Unterstützte Kommunikation.
Der Verein heißt: Gesellschaft für Unterstützte Kommunikation.
Manche sagen: GesUK.
Der Verein hat seinen Sitz in Köln.
GesUK ist die kurze Form für Gesellschaft für Unterstützte Kommunikation.
Ein Glossar ist eine Liste.
In der Liste stehen Fach-Wörter.
Und in der Liste steht:
Das heißt das Fach-Wort.
Ein Glossar erklärt Wörter.
Alle UK-Referenten und UK-Referentinnen schreiben einen Jahres-Bericht.
Anwärter und Anwärterinnen machen das nicht.
Nur ausgebildete UK-Referenten und UK-Referentinnen schreiben den Jahres-Bericht.
Der Jahres-Bericht ist über die Sachen im letzten Jahr.
Das Jahr geht von Januar bis Dezember.
Der Jahres-Bericht geht an die Sprecher oder Sprecherin.
Der Jahres-Bericht wird bis zum 1. Februar im nächsten Jahr geschickt.
Kommunikations-Botschafter:innen ist eine Weiterbildung.
Die Weiterbildung ist für junge Menschen.
Die jungen Menschen benutzen Unterstützte Kommunikation.
Das heißt:
Sie benutzen Hilfsmittel und Methoden zum Reden.
Die Weiterbildung ist von Menschen gemacht.
Diese Menschen benutzen auch Unterstützte Kommunikation.
Kommunikations-Botschafter und Kommunikations-Botschafterinnen machen Projekte.
Die Projekte sind bei den Menschen vor Ort.
Die Projekte sind mit anderen Menschen.
Die Projekte sind mit Unterstützter Kommunikation.
Die Weiterbildung ist von der Gesellschaft für Unterstützte Kommunikation.
In der Gesellschaft für Unterstützte Kommunikation gibt es 2 Koordinator:innen.
Sie helfen den Unterstützt Kommunizierenden Referent:innen.
Sie helfen bei:
Jedes Jahr im Frühling treffen sich die Referenten und Referentinnen von der Gesellschaft für Unterstützte Kommunikation.
Es treffen sich:
Sie müssen zu den Treffen kommen.
Das Treffen ist meistens in Köln.
Ein Referent ist eine Person, die Vorträge hält.
Ein Referent gibt Wissen weiter.
Ein Referent kann eigene Erfahrungen oder Fachwissen präsentieren.
Unterstützt Kommunizierende Referent:innen nutzen Unterstützte Kommunikation.
Fach-Referenten und Fach-Referentinnen haben eine Ausbildung oder ein Studium.
Die Ausbildung oder das Studium ist pädagogisch oder therapeutisch.
Selbstbestimmung heißt:
Man kann selbst über sein Leben bestimmen.
Jeder Mensch soll selbst entscheiden können:
Wie will ich leben?
Das soll für alle Menschen gleich sein.
Egal, ob sie eine Behinderung haben oder nicht.
Was ist Selbstbestimmung?
Selbstbestimmung ist nicht das gleiche wie Unabhängigkeit.
Viele Menschen denken:
Selbstbestimmung heißt:
Man muss alles alleine machen.
Das ist falsch.
Auch Menschen mit komplexer Behinderung können selbstbestimmt leben.
Dafür müssen sie über ihr Leben selbst entscheiden können.
Und sie müssen über ihre Hilfen selbst entscheiden können.
Selbstbestimmung braucht Hilfe
Selbstbestimmung ist ein Lernprozess.
Menschen brauchen:
Selbstbestimmung in Gesetzen und Bewegungen
Die UN-Behindertenrechtskonvention ist ein Gesetz.
Das Bundesteilhabegesetz ist ein Gesetz in Deutschland.
In den Gesetzen steht:
Alle Menschen sollen selbst bestimmen können.
Zusammenfassung
Selbstbestimmung heißt:
Man kann über sein Leben selbst entscheiden.
Menschen sollen nicht abhängig von anderen Menschen sein.
Sie haben Recht auf Assistenz.
Sie haben ein Recht auf Hilfe.
Man muss nicht alles alleine machen.
Dafür braucht man:
Teilhabe heißt:
Ein Mensch kann in verschiedenen Bereichen mitmachen.
Ein Mensch kann in verschiedenen Bereichen Entscheidungen treffen.
Zum Beispiel:
Jeder Mensch soll so viel mitmachen können, wie er will.
Die Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit ist eine Liste.
Die kurze Form ist: ICF.
In der Liste steht:
Teilhabe hat viel mit Selbstbestimmung zu tun.
Und Teilhabe hat viel mit Chancengleichheit zu tun.
Und Teilhabe hat viel mit Lebensqualität zu tun.
Selbstbestimmung in der Teilhabe heißt:
Menschen können aus verschiedenen Sachen wählen. Eine Auswahl heißt:
Selbstbestimmung heißt:
Teilhabe passiert auf verschiedenen Stufen.
Alle Menschen sollen mitmachen können.
Das ist nicht nur eine Frage von den Fähigkeiten von den Menschen.
Die Gesellschaft muss auch Barrieren abbauen.
Und die Gesellschaft muss inklusive Strukturen schaffen.
Dann kann jeder mitbestimmen.
Und jeder kann sich entfalten.
UK ist die kurze Form für Unterstützte Kommunikation.
Manche Menschen können nicht sprechen.
Oder sie können nur wenig sprechen.
Für diese Menschen gibt es Hilfen und MethOden.
Ein Unterstützt Kommunizierender Referent oder Referentin nutzt Unterstütze Kommunikation und hat die Ausbildung bei der Gesellschaft für Unterstützte Kommunikation gemacht.
Manche sagen auch:
Sie halten Vorträge über ihre Erfahrungen und über ihr Leben.
Diese Menschen sind aktiv in der Gesellschaft für Unterstützte Kommunikation.
Die Unterstützt Kommunizierende Referent:innen wählen eine Sprecher:in und eine Stellvertretung. Sprecher:innen sind ansprechbar für die Unterstützt Kommunizierenden Referent:innen und vertreten diese im Verein.
Damit sind die Treffen in Präsenz von den Referenten und Referentinnen gemeint.
Man ist also zusammen an einem Ort.
Treffen sind:
Die Unterstützt Kommunizierenden Referent:innen treffen sich alle paar Wochen online.
Sie tauschen sich aus.
Ein typischer Ablauf ist:
Ein Vortrag ist eine Präsentation vor einem Publikum.
Referentinnen und Referenten berichten über ihre Erfahrungen.
Ein Vortrag kann verschiedene Themen haben. Zum Beispiel:
Ein Vortrag hat oft diese Struktur:
Vorträge sind ein wichtiger Teil von der Arbeit von den Referenten und Referentinnen.
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